Schlafrituale helfen Ihnen als Eltern und Ihren Babys/Kindern

10.06.2015

Ihr Baby kennt zu Beginn, natürlich noch keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Es kann noch nicht ausreichend Nährstoffe speichern, um komplette 12 Stunden durchzuschlafen. Daher muss auch um 2 Uhr nachts mal das Fläschchen oder die Brust gegeben werden, wenn Bedarf vorhanden ist. Für diese nächtlichen Aktionen ist eine friedliche Atmosphäre wichtig. Das Licht sollte gedämpft bleiben, die Stimme des Elternteils sollte leise und beruhigend sprechen und Spielzeug befindet sich außerhalb des Blickfeldes Ihres Babys. Einschlafprobleme bei Babys können auch von der Ernährung folgen. Das letzte Fläschchen sollten Sie ca. eine halbe Stunde vor dem Schlafen gehen reichen. Trennen Sie deshalb die Schlafenszeit von der Nahrungsgabe und legen Sie Ihr Baby noch im Wachzustand ins Bett. So gewöhnt es sich daran, dass die Nacht dem Schlaf dient und keinerlei Spielmomente vonstatten finden.

Wie viel sollte mein Baby schlafen?

Gewisse Szenarien erleben viele Eltern und sehen sich nun der Herausforderung gegenüber, ihrem Kind einen normalen Schlaf-Wachrhythmus beibringen zu können. Babys schlafen zunächst zwischen 16 und 20 Stunden täglich. Schon nach vier Monaten reduziert sich allerdings der Tagschlaf. Nachts bringt es Ihr Babys auf rund 13 Stunden Schlaf, Untertags kommen noch einmal zwei bis drei Stunden dazu. Wer realisiert, das sein Baby evtl. am Tag zu viel schläft, kann es frühzeitig aus dem Mittagsschlaf wecken. So kommt es zum Abend hin etwas schneller zur Ruhe und sollte aufgrund des langen Tages kein Interesse an großen Protesten haben. Jedoch darf man nicht vergessen, dass jedes Baby/Kleinkind seinen individuellen Schlafbedürfnis trägt und deshalb kann/sollte es in keinem Fall auf eine Stundenanzahl festgelegt werden. Sie werden nicht so schnell schauen können und dann ist der Mittagschlaf kein Thema mehr.

Entscheiden Sie selbst, ganz nach Befinden und dem Bedürfnis Ihres Babys/Kleinkindes

[produktauswahl title=“Rituale zum Einschlafen“]
Zum Abend kann es helfen, beruhigende Kindermusik im Hintergrund laufen zu lassen. Ob leise und sanfte Musik oder gar eine kleine Geschichte. Aber generell ist es wichtig, dass Sie als Eltern ein gewisses Ritual zum Abend einlegen und wenn möglich immer denselben Ablauf signieren. Das gibt Ihrem Baby/Kleinkind eine Art Sicherheit.