Rauchen aufhören in der Schwangerschaft

21.04.2015

Falls Sie Raucherin sind, sollten Sie in der Schwangerschaft unbedingt mit dem Rauchen aufhören. Obwohl die Rauchentwöhnung immer mit Entzugserscheinungen und einer Menge Frust verbunden ist, sollten Sie wissen, dass es zu keinem Zeitpunkt Ihres Lebens wichtiger war, mit dem Rauchen aufzuhören. Was 30% aller Schwangeren schaffen, können Sie auch bewerkstelligen.

Rauchen Sie weiter, besteht die Möglichkeit, dass Sie im Schwangerschaftsverlauf Blutungen bekommen oder Ihr Baby ein zu geringes Gewicht entwickelt. Schlimmstenfalls droht eine Frühgeburt, eine Fehlgeburt oder eine Totgeburt.

Zum Rauchen aufhören eine Strategie entwickeln

Der erste Schritt zur Rauchentwöhnung ist der feste Wille, den Nikotinentzug durchzustehen. Wenn Sie in der Schwangerschaft weiter rauchen, riskieren Sie nicht nur eine Raucherlunge, sondern schaden möglicherweise Ihrem Baby.

Um das Rauchen in der Schwangerschaft einzustellen, sollten Sie nach geeigneten Wegen suchen. Nur wenige Raucher und Raucherinnen schaffen es aus eigenem Antrieb, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Beginnen die Entzugserscheinungen Nikotin, wollen viele sofort wieder rauchen. Nur mit der richtigen Strategie, dem festen Willen und der Hilfe Ihrer Familie und Freunde werden Sie den Nikotinentzug überwinden und dauerhaft mit dem Rauchen aufhören.

Verschiedene Wege, um den Nikotinentzug zu begegnen

Das Rauchen in der Schwangerschaft ungesund für Mutter und Baby ist, wissen die Meisten. Schwer ist es, den richtigen Weg zu finden, um mit dem Rauchen aufzuhören. Wer riskiert schon gern eine Raucherlunge und Schädigungen beim Baby, wenn es Mittel und Wege gibt, den Entzugserscheinungen zu entkommen.
Im Schwangerschaftsverlauf können Ihnen Freunde und Familie eine große Hilfe sein. Teilen Sie allen mit, dass Sie mit dem Rauchen aufhören, und lassen sich von ihnen motivieren. Ein fester Zeitpunkt für die letzte Zigarette kann zudem hilfreich sein.

Nikotinpflaster können bei Nikotinentzug helfen

Ein weiterer Weg sind Nikotinpflaster. Viele Menschen halten Nikotinpflaster immer noch für ein Placebo. Jedoch enthalten diese bestimmte Mengen an Nikotin, die nach und nach an den Körper abgegeben werden. So werden die Entzugserscheinungen Nikotin überbrückt, bis Sie sich an den Gedanken gewöhnt haben, nicht mehr zu rauchen.
Wenn Sie das Verlangen nach einer Zigarette quält, sollten Sie immer etwas Gesundes zum Knabbern griffbereit haben. Da Sie sich in der Schwangerschaft gesund ernähren sollen, bietet es sich an, in diesen Momenten Vitamine in Form von etwas Obst oder Rohgemüse zu sich zu nehmen.

Gespräch zur Rauchentwöhnung mit Arzt und Hebamme

Auch Ihr Arzt und Ihre Hebamme können Ihnen helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Hier hilft oftmals schon ein klärendes Gespräch über die Risiken, die mit dem Rauchen in der Schwangerschaft verbunden sind. Wenn Sie die Gesundheit und gesunde Entwicklung Ihres Babys im Auge behalten, wird es Ihnen leichter fallen, die Entzugserscheinungen zu ignorieren und auf die Zigarette zu verzichten.

Ihr Arzt oder die Hebamme kann Ihnen zudem sicher mit der Adresse eines Nichtraucherkurses helfen. Dort sind Sie unter Gleichgesinnten, finden Hilfe und Unterstützung.
Kennen Sie eine Ex-Raucherin? Dann rufen Sie diese an, wenn Sie die Lust auf eine Zigarette überfällt. Das Gespräch kann Sie ablenken, vor allem unter dem Aspekt, dass die Entzugserscheinungen immer nur einen kurzen Moment anhalten.
Wenn Ihr Partner raucht, motivieren Sie ihn, mit Ihnen gemeinsam mit dem Rauchen aufzuhören.

Rauchfrei für die Gesundheit des Kindes

Nur wenn Sie in der Schwangerschaft das Rauchen aufhören, kann sich Ihr Baby gesund entwickeln. Bedenken Sie, wie viele Gifte Sie mit einer Zigarette einatmen, die über Ihren Blutkreislauf auch zum Baby gelangen. Nikotin verursacht Wachstumsstörungen beim Baby, was zu einem zu geringen Geburtsgewicht führen kann. Schlimmstenfalls drohen Fehlgeburt, Früh- oder Totgeburt.