Baby Trinkwasseranalyse – Testen Sie Ihr Leitungswasser

02.06.2015

Trinkwasseruntersuchung auf: Blei, Kupfer, Nickel, Nitrit, Nitrat, Natrium, Sulfat

Das Baby genießt unsere ganze Liebe – Seine beschütze Entwicklung gehört dazu. Damit der kleine Nachwuchs wächst, kümmern wir uns unermüdlich um die besten Bedingungen seiner Entwicklung. Oft vergessen wir aber das Einfachste, diese Entwicklung muss am Anfang tatkräftig von uns beschützt werden.

Der kleine Organismus funktioniert noch nicht auf einem Top-Level, Organe und Abwehrmechanismen müssen sich erst noch voll ausbilden. Schadstoffe sind daher bereits in geringer Konzentration deutlich gefährlicher, als für einen Erwachsenen. Zu den unterschätzten Gefahren für das Baby gehört dabei auch das Trinkwasser aus der Leitung.

Der Baby-Wassertest – Ein kleiner Aufwand für eine große Sicherheit

Die Aufbereitung der Babynahrung mit Trinkwasser aus der Leitung ist Alltag. Das wir uns auf die Qualität des Wassers verlassen, ist dabei nicht grundsätzlich falsch. In Deutschland gelten hohe Standards, deren Einhaltung mit einer regelmäßigen Wasseranalyse beim Hersteller auch überwacht wird. Oft wird aber vergessen, dass bereits das eigene Leitungssystem im Haus ein Schwachpunkt für Verunreinigungen sein kann. Verunreinigungen, die dem Baby deutlich zu schaffen machen können.

Ein einfacher Wassertest, wo über eine Wasseranalyse die sieben wichtigsten Parameter für eine gefährdende Verunreinigung untersucht werden, schafft Sicherheit. Die Wasseranalyse prüft die Konzentration von Blei, Kupfer, Nickel, Nitrit, Nitrat, Natrium und Sulfat, im Trinkwasser. Nickel beispielsweise kann von verchromten Armaturen stammen, die Einnahme beim Säugling oder Kleinkind bedeutet ein Krebsrisiko. Kupfer, was sich aus neuen Kupferrohren löst, kann die Leber des Säuglings angreifen. Natrium in zu hoher Konzentration macht der Darmflora zu schaffen, usw. Es sind nur einige Beispiele.

Um auf der sicheren Seite zu sein, ist eine Wasseranalyse des Trinkwasser der einzige Weg. Der Wassertest zeigt mögliche Risiken bzw. was genauso wichtig ist, er zeigt die Unbedenklichkeit der Verwendung des Trinkwasser für die Babynahrung.

Trinkwasseruntersuchung auf folgende 7 Parameter

Blei im Trinkwasser

Besonders gefährlich ist Blei im Trinkwasser für Babys und Kinder im Alter von 0-4 Jahre. Ist die Konzentration an Blei zu hoch im Trinkwasser, kann dies erheblichen Einfluss auf das Nervensystem haben und möglicherweise zu Folgeschäden in der Entwicklung des Kindes führen. Dazu gehören nachlassende Konzentration, steigende Impulsivität und verschlechterung des Denkvermögens.

Kupfer im Trinkwasser

Befindet sich im Leitungswasser eine hohe Kupferkonzentration, kann dies bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen gesundheitliche Probleme auslösen. So kann sich dies in der Leber festsetzen und eine Kupfer-Zirrhose auslösen.

Nickel im Trinkwasser

Verchromte Wasserarmaturen können u.a. der Grund für Nickel im Trinkwasser sein. Dies kann gerade für Allergiker gesundheitlich gefährdent werden, aber auch das häufige Inhalieren von Wasser, dass stark mit Nickel belastet ist, kann zu Lungenkrebs und Tumoren führen. Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder.

Nitrit im Trinkwasser

Mit Nitrit belastetes Trinkwasser ist sehr gefährlich für Säuglinge. Die Nitritaufnahme führt zur Veränderung der roten Blutkörperchen und führt im Ernstfall zu Sauerstoffmangel. Säuglinge können bei Störung des Sauerstofftransports und dessen Folgen ersticken.

Nitrat im Trinkwasser

Häufiger wird eine sogenannte Methämoglobinämie (Blausucht) durch Nitrat im Trinkwasser hervorgerufen und bei Darm-Infekten besteht sogar die Gefahr, dass sich das Nitrat vermehrt in Nitrit umwandelt.

Natrium im Trinkwasser

Durch die noch nicht ausgereiften Nieren der Säuglinge, reagieren Säuglinge empfindlich auf Natrium. Die vermehrte Aufnahme hat eine beinträchtigende Wirkung auf die Darmflora des Babys. Außerdem kann auch bei Erwachsenen die große und häufige Aufnahme von Natrium zu Bluthochdruck und daraus resultierende Krankheiten führen

Sulfat im Trinkwasser

Sulfate wirken im menschlichen Körper abführend und können zu Erbrechen und Durchfall führen. Auch hier sind gerade Babys besonders gefährdet, da sie empfindlicher auf Sulfate reagieren und Ihre kleinen Nieren diese bei Überversorgung nicht ausscheiden können.

Mineralwasser – Eine Alternative für Trinkwasser aus der Leitung oder nicht

Folgt man einschlägigen Studien, muss man die Frage mit einem Nein beantworten. Die Verunreinigungen im Mineralwasser sind oft deutlich höher als im Trinkwasser. Das ist unter anderem den viel strengeren Kriterien, die für Trinkwasser gelten, geschuldet. Auch sind im Mineralwassern deutlich höhere Konzentrationen von Mineralien zugelassen. Da gibt es beachtliche Unterschiede zwischen den Herstellern. Für Erwachsene keine Gefahr, für ein Kleinkind in der Entwicklung aber deutlich problematischer.
Sauberes, durch einen Wassertest geprüftes Trinkwasser, ist daher für die Babynahrung, dem Mineralwasser vorzuziehen.
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Fazit
Mit einer unkomplizierten Wasseranalyse können Eltern schnell und einfach ihr Trinkwasser prüfen lassen. Das schafft Sicherheit für die Entwicklung des Nachwuchses. Sicherheit, die sich für die Gesundheit auszahlt.